Auswandern ist wahrlich kein einfacher Schritt, sei es jetzt in bürokratischer oder menschlicher Hinsicht. Dies gilt auch für den Schritt nach Spanien. Für den großen Schritt muss man schon einige Abstriche in Kauf nehmen. So lässt man nicht nur geliebte Menschen zurück, sondern stößt auch immer wieder vor neue Hindernisse.

Vermeidung von sprachlichen Barrieren

Der Erfolg einer Auswanderung nach Spanien hängt von vielen Faktoren ab, aber der wichtigste dürfte zweifelsohne die Sprache sein. Man sollte zumindest ansatzweise Spanisch beherrschen –  dies ist das Um und Auf. So kann man sich dadurch nicht lediglich mit den Menschen unterhalten oder die Jobchancen steigen, sondern steigen auch die Jobchancen (die Arbeitslosenrate ist in Spanien im Vergleich zu vielen anderen europäischen Ländern sehr hoch – v.a.

Jugendarbeitslosigkeit ist ein Problem) und es können viele bürokratische Hindernisse bereits im Vorfeld ausgeräumt werden. Sollte man der Sprache noch nicht mächtig sein, empfiehlt es sich Sprachkurse zu besuchen und intensiv zu lernen. Immer davon abhängig wo man sich befindet, unterscheiden sich die Preise für die Kurse enorm.

Eine rechtliche Absicherung im Ausland

Für bürokratische Angelegenheiten, die etwa das Anwerben von Immobilien oder sonstige Anmeldeformalitäten mit sich bringen, empfiehlt es sich kompetente Hilfe zu suchen, da sich die rechtliche Lage in Spanien in vielen Bereichen doch deutlich von der österreichischen oder deutschen Gesetzeslage unterscheidet.

Dies mag zwar mit dem zunehmendem Zusammenwachsen der EU-Länder etwas besser geworden sein, doch konform gehen Rechte und Pflichten noch lange nicht. Nur auf diesem Wege können Fehler zwar nicht vollends ausgeschlossen, aber doch sehr  minimiert werden. Für große Anschaffungen wie etwa den Kauf einer Wohnung oder eines Autos kommt man wohl an kompetente Berater für Rechtsfragen in Spanien nicht vorbei. Dort hat man das Glück, dass sich einige  Anwaltskanzleien dort befinden, die sowohl des Spanischem mächtig sind  als auch die Heimatsprache sprechen.

Zudem verfügen sie über ausreichende Kenntnisse der vorherrschenden Gesetzes- bzw. Rechtslage. So gibt es beispielsweise in Spanien einige, die sowohl spanisch als auch deutsch sprechen. Natürlich ist nicht allen Belangen eine Rechtsberatung notwendig und oftmals reicht auch der Kontaktaufnahme mit einer im Zielland befindlichen Community, die bereits eigene Erfahrungen gesammelt hat und gerne auch weitergibt. Bei Angelegenheiten, die jedoch mit viel Geld verbunden sind, sollte man sich aber auf jeden Fall rechtlich absichern. Dies betrifft etwa den Kauf von Immobilien, den Willen zur beruflichen Selbstständigkeit oder ähnliches, da hier das Risiko eines Verlustes zu groß wäre. In solchen Fällen sind Experten im Immobilienrecht oder Vertragshändlerrecht, die beide Sprachen perfekt beherrschen und mit der spanischen Rechtslage vertraut sind, unablässig.

Falls man sich also tatsächlich für den großen Schritt entscheiden sollte, reichen leider nicht nur der unbedingte Wille und das Festhalten an den Traum aus, sondern bedarf es dazu sprachlicher und oftmals auch rechtlicher Absicherung. Sieht man sich nur mal die diversen Sendungen über Auswanderer im TV an, so scheitern diese oftmals genau an diesen beiden Punkten.

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